Quelle der Kraft - Freiraum für mehr Lebensqualität

Die Umwelt und die Natur beeinflussen unser Leben wesentlich, auch wenn wir das manchmal vergessen. Wir gehen gerne an Orte, die Kraft spenden – oft auch unbewusst.

Mein Garten ist für mich ein solcher Ort. Er ist Rückzugsraum, um ins Gleichgewicht zu kommen und Kraft zu schöpfen für das Wesentliche und die wichtigen Dinge des Lebens. Ich genieße es, die Natur zu beobachten, den Wandel der Jahreszeiten, das immer fortwährende Farbenspiel, das den natürlichen Prozess von Wachsen und Vergehen verdeutlicht. Mein Garten ist für mich auch Treffpunkt der Familie und der Freunde, um Feste zu feiern, also ein Ort der Kommunikation und Lebensfreude. Mein Garten ist für mich ein Stück Lebensqualität, auf die ich nicht verzichten möchte.

 

Seit meiner Jugend habe ich den Wunsch, meine Umwelt positiv zu gestalten. Schon früh studierte ich Farben, Formen und Proportionen und experimentierte damit. Die Liebe zur Natur wurde mir sozusagen in die Wiege gelegt. Mein Vater, Steinbruchbetreiber und Heilpraktiker, war äußerst naturverbunden. Er vermittelte mir das Wissen um die Heilkräfte der Natur, die Heilkräuter und Pflanzen, und er lehrte mich die Bestimmung und Bearbeitung von Steinen. So wurden meine Sinne für Wahrnehmung schon sehr früh geschult, um die Gesetzmäßigkeiten der Natur zu studieren.

 

Und heute bin ich Gartenkünstler und Berater, aber auch Geschäftsführer eines Planungsbüros und eines Garten- und Landschaftsbauunternehmens gleichermaßen. Durch meine Beobachtungsgabe, mein Formempfinden und mein Wissen über die Natur sind meine Werke, die Gärten, heilende Orte, Räume der Regeneration und Inspiration, voll von positiver Energie.

 

Meine Gärten sollen glücklich machen. Gartenkunst ist lebendige Kunst, die reift und wächst. Genau wie das Leben. Ich gestalte einen Garten nach ganzheitlichen Gesichtspunkten. Ganzheitlich bedeutet für mich, meinen Auftraggeber als Partner zu begegnen, seine Wünsche zu verstehen und die Örtlichkeit in ihrer Gesamtheit wahrzunehmen. Mit dem Blick auf das Wesentliche entstehen so Oasen der Harmonie. Der angelegte Garten verschmilzt mit dem Wohnraum und der umgebenden Natur zu einer optischen Einheit und spiegelt danach die individuelle Persönlichkeit der Bewohner wider. Dazu braucht es auch das Wissen um die verschiedenen Stilrichtungen und die Gabe, diese Stilrichtungen immer wieder neu zu interpretieren, einzelne Elemente auch aus verschiedenen Zeitepochen herauszugreifen und zu einer neuen Einheit zu verbinden.

 

Um diese Stilrichtungen zu studieren, bereiste ich zunächst Europa. Italienische Gärten in Florenz, Siena, Rom und Verona. Französische Gärten in Paris, in der Bretagne und an der Cote d'Azur. Englische Gärten in London, danach Gärten in Prag in Ungarn und in Barcelona. In Portugal besuchte ich Lissabon, die Coimbra, Sintra und Porto.

 

Lateinamerika Bolivien, Peru und Kuba folgten. Mehrere Aufenthalte in Asien : Indien Thailand und Kambodscha sowie ein Aufenthalt in Japans schönsten Gärten in Kioto, Atami, Hakone und am Ashi-See. Japans Gärten sind der Inbegriff von Harmonie und Schlichtheit, eine Gestaltung, die auf das Wesentliche reduziert ist. Diese Gärten sind geprägt von der Philosophie, dass eine Sache erst dann perfekt ist, wenn man nichts mehr weglassen kann

 

Mein Wunsch meine Fähigkeiten und mein Wissen mit anderen Menschen zu teilen, haben mich zu einem Netzwerker gemacht. Und so pflege ich viele Kontakte und Freundschaften zu Menschen, denen genauso viel daran liegt, ihre Umwelt positiv zu gestalten. Auch hierdurch erhalte ich viele Impulse, Ideen und Inspirationen. Dabei kommt es mir nicht auf den Status eines Menschen an, sondern auf den Menschen selbst und das, wofür er steht. Deshalb bin ich neben dem deutschen und europäischen Berufsverband auch Mitglied bei den Gärtnern von Eden geworden. Hier finde ich eine geballte Kompetenz, Kreativität und Menschlichkeit. Hier bündelt sich das Wissen von über 70 Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wir haben alle eines zum Ziel:

 

Unsere Gärten sollen glücklich machen.

 

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Das Gewöhliche gibt
der Welt ihren Bestand,

das Außergewöhnliche
ihren Wert.

 

Oscar Wilde

 

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